Ein maßgeschneiderter OPAC für mittelalterliche Handschriften - Koha macht's möglich. Vortragsfolien vom 14. BSZ-Kolloquium am 19.09.2013 an der Universität Konstanz

  • Gliederung: 1. Das Projekt "Bibliotheca Laureshamensis – digital" 2. Anforderungen an die Katalogoberfläche 3. Umsetzung der Anforderungen im Koha-Katalog 4. Ausblick Abstract: Seit Anfang 2010 wird in einem von der Universitätsbibliothek Heidelberg in Kooperation mit der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen durchgeführten Projekt "Bibliotheca Laureshamensis - digital" die Bibliothek des Klosters Lorsch virtuell wieder zusammengeführt. Das Kloster, welches heute zum UNESCO-Welterbe gehört, zählte zu den europäischen Zentren, in denen das Erbe der Antike durch Abschriften, Kommentare, und Weiterbearbeitungen gesichert wurde. Der hier geleistete Wissenstransfer lieferte eine der Voraussetzungen für Wissenschaft, Literatur, Kunst und Buchwesen im Mittelalter. Auf der Basis bereits bestehender Katalogisate und grundlegender bzw. den aktuellen Forschungsstand repräsentierender Sekundärliteratur werden in dem Projekt Handschriftenbeschreibungen erstellt. Die ermittelten Informationen werden in der Datenbank des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes (SWB) erfasst. Dies ermöglicht die einfache Einbindung von normiertem Vokabular sowie den Nachweis in überregionalen und internationalen Datenbanken. Anlässlich der ausführlichen Erschließung der Lorscher Codices wurden eigene Richtlinien für die Katalogisierung von Handschriften im SWB erarbeitet. Aus der SWB-Katalogisierungsdatenbank werden die Handschriftenbeschreibungen in eine projekteigene Datenbank überführt, die mit der Open-Source-Software Koha realisiert und vom Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) gehostet wird. Der Katalog von Koha wurde hierfür an die Anforderungen der Handschriftenforschung hinsichtlich Layout und Suchfunktionalitäten individuell angepasst und kann zukünftig für andere Projekte nachgenutzt werden. Im Vortrag soll gezeigt werden, wie durch die Nutzung der Funktionalitäten eines modernen OPACs und von Normdaten bibliothekarisches Know-how in eine forschungsspezifische Spezialdatenbank eingebracht werden kann.

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Metadaten
Author:Maria Effinger, Katrin Fischer
URN:urn:nbn:de:bsz:576-opus-11153
Document Type:Presentations
Language:German
Date of Publication (online):2013/10/07
Release Date:2013/10/07
Tag:Bibliotheca Laureshamensis; Koha; OPAC
GND Keyword:Handschrift; Lokales Bibliothekssystem; Mittelalter; Online-Katalog; Open Source
Pagenumber:28 Folien
Dewey Decimal Classification:020 Bibliotheks- und Informationswissenschaften
Event:BSZ-Kolloquium / 14. BSZ-Kolloquium 2013
Licence (German):License LogoEs gilt das UrhG

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